Vereinssatzung

§ 1 Name und Sitz

Der Verein f√ľhrt den Namen ‚ÄěWohnraum-Interessen e.V.‚Äú und hat seinen Sitz in M√ľnster (Westfalen).

Er ist in das Vereinsregister des Amtsgerichtes M√ľnster unter VR 2573 eingetragen.

§ 2 Zweck

Der Zweck des Vereines ist es, die wohnraumbezogenen Interessen seiner Mitglieder wahrzunehmen sowie alle auf Beschaffung, Erstellung, Erhaltung und Nutzung gesunden und preiswerten Wohnraumes gerichteten Bestrebungen zu fördern.

Hierzu macht er es sich zur Aufgabe

  1. seinen Mitgliedern bei der Wohnraumsuche und -gestaltung sowie in Umzugs- und sonstigen Wohnfragen kostenlos behilflich zu sein,
  2. seinen Mitgliedern s√§mtliche gesetzlich zul√§ssigen Ausk√ľnfte in allen wohnungsbezogenen Angelegenheiten zu erteilen,
  3. alle ihm möglichen gesetzlich zulässigen Aktivitäten im wohnungswirtschaftlichen Bereich zu entwickeln und zu entfalten.

Der Verein dient ausschlie√ülich gemeinn√ľtzigen Zwecken und verfolgt keinen wirtschaftlichen Gesch√§ftsbetrieb.

§ 3 Mitgliedschaft

I. Mitgliedschaft

Mitglied des Vereins kann jede nat√ľrliche sowie juristische Person werden, die sich zu der Zielsetzung gem√§√ü ¬ß 2 dieser Satzung bekennt.

Ein Mitgliedschaftsjahr entspricht einem Zeitjahr. Die Mindestmitgliedschaft beträgt ein Mitgliedschaftsjahr. Die Mitgliedschaft verlängert sich automatisch und stillschweigend, wenn sie nicht gemäß § 3 III. dieser Satzung beendet wird.

II. Erwerb der Mitgliedschaft

Der Antrag auf Aufnahme in den Verein erfolgt schriftlich.

Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand oder eine von ihm bevollmächtigte Person nach freiem Ermessen.

III. Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet

  1. ausschließlich zum Ende eines Mitgliedschaftsjahres durch schriftliche Austrittserklärung, die mindestens drei Monate vor Ablauf eines Mitgliedschaftsjahres dem Vorstand oder in einer Geschäftsstelle des Vereins vorzuliegen hat, oder
  2. durch Ausschluss aus dem Verein.

Gr√ľnde f√ľr einen Ausschluss k√∂nnen sein:

a) Verstoß gegen § 2 dieser Satzung,
b) Verstoß gegen § 3 IV. dieser Satzung,
c) Sch√§digung des Ansehens des Vereins in der √Ėffentlichkeit,
d) grobe Beitragsr√ľckst√§ndigkeit.

Der Vorstand beschlie√üt √ľber den Ausschluss mit einfacher Mehrheit der Zahl seiner Mitglieder.

Der Ausschluss wird durch den Vorstandsbeschluss sofort wirksam. Die Mitgliedschaftsrechte des Betroffenen erl√∂schen zum gleichen Zeitpunkt. Ein Recht auf volle oder anteilm√§√üige R√ľckerstattung des gezahlten oder auf Erlass des f√§lligen Mitgliedsbeitrages f√ľr das zum Zeitpunkt des Ausschlusses angefangene Mitgliedschaftsjahr hat der Betroffene nicht. Der Ausschluss ist dem Betroffenen schriftlich mitzuteilen.

IV. Rechte und Pflichten durch die Mitgliedschaft

Die Mitglieder sind berechtigt, die Einrichtungen des Vereins, auch in den Gesch√§ftsstellen anderer St√§dte, zu benutzen. Dieses Recht ruht bei Beitragsr√ľckstand.

Aus der Gew√§hrung von Rat, Informationen oder Hilfe durch den Verein k√∂nnen keine Anspr√ľche gegen den Verein und seine Organe hergeleitet werden.

Die Weitergabe des √ľber den Verein angebotenen Wohnraumes an Nichtmitglieder, Makler oder Zubringerdienste daf√ľr ist nicht zul√§ssig.

§ 4 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind

  1. der Vorstand
  2. die Mitgliederversammlung

§ 5 Vorstand

I.¬† Der Vorstand besteht aus mindestens einem gew√§hlten Mitglied und h√∂chstens f√ľnf gew√§hlten Mitgliedern, und zwar dann einem ersten Vorsitzenden, einem stellvertretenden Vorsitzenden und bis zu drei weiteren Vorsitzenden.

II.  Der Vorstand wird auf unbestimmte Zeit gewählt und ist von den Vorschriften des § 181 BGB generell befreit. Erlischt das Amt eines Vorstandsmitgliedes, so ist eine Mitgliederversammlung zur Vornahme einer Nachwahl einzuberufen, sofern ansonsten der Vorstand nicht aus mindestens noch einem gewählten Mitglied besteht. Erfolgt auf einer Mitgliederversammlung keine Neuwahl, so bleibt der bis dahin amtierende Vorstand kommissarisch im Amt, bis Neuwahlen erfolgt sind.

III.  Zur gerichtlichen und außergerichtlichen Vertretung des Vereins gemäß § 26 BGB sind unter Befreiung von § 181 BGB jeweils zwei Vorstandsmitglieder gemeinsam berechtigt, während der erste Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende jeweils einzeln vertretungsberechtigt sind.

IV.  Aufgaben des Vorstandes

  1. Der Vorstand vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich gemäß § 5 III. dieser Satzung.
  2. Der Vorstand entscheidet √ľber Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedern gem√§√ü ¬ß 3 II., III. dieser Satzung.
  3. Der Vorstand beruft die Mitgliederversammlung gemäß § 6 I. dieser Satzung ein.
  4. Der Vorstand entscheidet √ľber Ort und Organisation der Gesch√§ftsstellen. Er entscheidet √ľber Anstellung, Entlassung und Kompetenzen von Mitarbeitern und Gesch√§ftsstellenleitern.
  5. Der Vorstand beschlie√üt √ľber Mitgliedsbeitr√§ge, Aufnahme- und Mahngeb√ľhren, deren H√∂he und √ľber Satzungs√§nderungen, soweit letztere nicht gem√§√ü ¬ß 6 III., 3. dieser Satzung ausdr√ľcklich in die Zust√§ndigkeit der Mitgliederversammlung fallen.
  6. Dem Vorstand obliegt die Kassen- und Buchf√ľhrung. Er kann zu diesem Zweck jedoch auch einen Gesch√§ftsf√ľhrer oder einen sonstigen Bevollm√§chtigten einsetzen.
  7. Der Vorstand kann seine Beschl√ľsse von allen seinen Mitgliedern unterzeichnet schriftlich niederlegen.

§ 6 Mitgliederversammlung

I.  Einberufung

  1. Mitgliederversammlungen werden vom Vorstand einberufen. Ort und Zeit der Mitgliederversammlung werden vom Vorstand bestimmt.
  2. Eine Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn
    a)  der Vorstand dies beschließt oder
    b)¬† mindestens ein Viertel aller Mitglieder die Einberufung unter Angabe von Gr√ľnden vom Vorstand verlangt oder
    c) das Interesse des Vereins das erfordert.
  3. Die Einberufung der Mitgliederversammlung hat unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen und unter Angabe der Tagesordnung durch Aushang in den Geschäftsstellen des Vereins zu erfolgen.

II.¬† Die ordnungsgem√§√ü einberufene Mitgliederversammlung ist ohne R√ľcksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussf√§hig.

III.  Aufgaben der Mitgliederversammlung sind

  1. √ľber die Angelegenheiten des Vereins zu beschlie√üen,¬† soweit sie nicht in die Zust√§ndigkeiten des Vorstandes fallen,
  2. den Vorstand abzuberufen und einen neuen Vorstand zu bestellen,
  3. √ľber Satzungs√§nderungen von ¬ß 2 Abs. 1 und 3, ¬ß 4, ¬ß 6 III. 2., ¬ß 7 I., III. bis V. dieser Satzung und Aufl√∂sung des Vereins zu beschlie√üen. Es ist neben der Zustimmung des ersten Vorsitzenden
    a)  zu Satzungsänderungen eine Mehrheit von zwei Drittel,
    b)¬† zu √Ąnderungen des Zwecks von drei Viertel,
    c)¬† zur Aufl√∂sung des Vereins von vier F√ľnftel der erschienenen Mitglieder erforderlich.
  4. Die Leitung der Mitgliederversammlung obliegt dem ersten Vorsitzenden.
  5. √úber die Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das Beschl√ľsse w√∂rtlich und die genauen Stimmenverh√§ltnisse enth√§lt und vom Vorstand unterschrieben werden muss.

§ 7 Beiträge, Vermögen

I.  Das Vermögen des Vereins besteht aus

  1. gemäß § 5 IV. 5. dieser Satzung festgesetzten Mitgliedsbeiträgen,
  2. gem√§√ü ¬ß 5 IV. 5. dieser Satzung festgesetzten Aufnahmegeb√ľhren,
  3. Spenden.

II.  Die Mitgliedsbeiträge werden ohne Zahlungsaufforderung mit Beginn eines Mitgliedschaftsjahres automatisch fällig.

III.¬† Etwaige Gewinne d√ľrfen nur f√ľr satzungsgem√§√üe Zwecke verwendet werden.

IV.  Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile oder sonstigen Zuwendungen in ihrer Eigenschaft als Mitglieder.

V.¬† S√§mtliche Einnahmen und Ausgaben sind durch eine ordnungsgem√§√üe Buchf√ľhrung nachzuweisen.

VI. Bei Aufl√∂sung oder Aufhebung des Vereins f√§llt das Vereinsverm√∂gen an die Hospiz lebensHAUS gGmbH, Dorbaumstra√üe 215, 48157 M√ľnster. Das Verm√∂gen ist unmittelbar und ausschlie√ülich f√ľr die gemeinn√ľtzigen und / oder mildt√§tigen Zwecke zu verwenden.
Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins der erste Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende vertretungsberechtigte Liquidatoren, als solche jeweils einzeln vertretungsberechtigt und von den Vorschriften des § 181 BGB generell befreit.
Die vorstehenden Vorschriften gelten entsprechend f√ľr den Fall, dass der Verein aus einem anderen Grund aufgel√∂st wird oder seine Rechtsf√§higkeit verliert.

¬ß 8 Beschl√ľsse

I. Die Mitgliederversammlung fasst Beschl√ľsse, soweit die Satzung nichts anderes bestimmt, mit einfacher Mehrheit der erschienenen Mitglieder. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Der Vorstand fasst Beschl√ľsse, wenn er aus mehr als einer Person besteht, mit einfacher Mehrheit aller seiner Mitglieder. Bei Stimmengleichheit entscheidet der erste Vorsitzende.

II. Beschl√ľsse der Mitgliederversammlung sind gem√§√ü ¬ß 6 III. 5. dieser Satzung zu protokollieren, Beschl√ľsse des Vorstandes gem√§√ü ¬ß 5 IV. 7. dieser Satzung zu den Akten zu geben.